[Rezension] "Die Feenjägerin" von Elizabeth May

August 23, 2015




→ KLAPPENTEXT 


Schottland, 1844: Tagsüber ist Aileana Kameron eine artige junge Frau aus den adeligen Kreisen Edinburghs. Nachts hingegen schnallt sie sich ihren Dolch unters Strumpfband und macht Jagd auf jene magischen Kreaturen, die einst ihre Mutter getötet haben: die Feen. Doch schon bald geht es für Aileana um viel mehr als bloß um Rache, denn sie kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Einem Geheimnis, das ganz Schottland bedroht...

→ DER ERSTE SATZ 


Ich habe mir jede ihrer Anschuldigungen eingeprägt: Mörderin. Sie hat es getan. Sie hat blutbesudelt über der Leiche ihrer Mutter gekauert.


→ Buchtrailer 





→ INHALT 

In dem Buch geht es um Aileana, die vor 1 Jahr den grausamen Mord an ihrer Mutter beobachten musste. Ermordet von einer Fee, die sie bislang nur aus Erzählungen in ihrer Kindheit kannte. 


Seit jener Nacht hegt sie nur noch den Wunsch Rache zu nehmen und die Fee zu töten, die ihre Mutter ermordet hat. Unter der Anleitung von Kiaran, der sie in dieser Nacht gefunden hatte, lernt sie alles was sie über die Welt der Feen wissen muss, wie sie heißen und was ihre Fähigkeiten sind. Jede Nacht kämpft und trainiert er mit ihr um sie auf den Kampf vorzubereiten. 


Doch immer häufiger schleicht sich Aileana von gesellschaftlichen Verpflichtungen weg um eigenmächtig Feen zu jagen und ihrem Wunsch nach Rache nachzukommen. Ihr Ruf in der Gesellschaft ist seit dem Tod ihrer Mutter nicht der Beste, da jeder munkelt, sie habe sie getötet. Ihr Vater, der nur selten da ist, verlangt von ihr, dass sich nach der Etikette verhält und sich einen Mann sucht. Und vor allem nicht den Ruf seines Namens kaputt macht.


Nach 2 Jahren Abwesenheit kehrt auch Gavin, der Bruder ihrer besten Freundin Catherine, auf einen Besuch zurück, der sich als Seher entpuppt. Nachdem die beiden von Feen gejagt worden sind und ihr Ruf endgültig ruiniert scheint erfährt sie auch noch ein schreckliches Geheimnis, das Kiaran vor ihr zu verbergen versucht hat und ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.


→ FAZIT 


Das Buch ist einfach nur... WOW! Ich kann es nicht anders beschreiben. Was habe ich mich geärgert, dass es den 2. Band noch nicht zu kaufen gibt, weil ich einfach unbedingt wissen muss wie es weitergeht. 


Aber kommen wir mal dazu wie ich es fand: Als ich angefangen habe zu lesen dachte ich ja erst "Oh je, oh je" da es ziemlich bieder auf irgendwelchen Bällen, mit unzähligen Benimmregeln und Tänzen und hochgestochenem Gerede losging. Dieses Gefühl verging zum Glück sehr, sehr schnell wieder und die Geschichte wurde schnell spannend. Schnell habe ich gemerkt das es nicht das herkömmliche 1844 ist, sondern es einige Änderungen gab. So unter anderem schwebende, von Maschinen betriebene Kutschen, Elektrizität, Lampen die schweben konnten oder sogenannte Ornithopter, was sowas wie mittelalterliche Helikopter sind. Das war etwas, was mich wirklich zum Schmunzeln brachte.


Dann hat es mir einfach so unfassbar gut gefallen, dass Feen mal nicht die Guten waren, sondern zerstörerische Monster. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Beschreibung der einzelnen Rassen war genial und ich konnte sie mir wirklich gut vorstellen. Einfach eine sehr gelungenen Idee!


Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Und zwar geht um einzelne Wörter die entweder unaussprechlich sind (wie zum Beispiel die Namen der einzelnen Feen) oder sehr, sehr veraltete Worte verwendet wurden, die so heute fast gar nicht mehr bekannt sind und verwendet werden. Auch wenn es zu der Zeit passt, in der diese Geschichte spielt, so möchte ich als Leser doch verstehen, was ich da lese. 


Nichtsdestotrotz hat dieser Umstand meinem Lesevergnügen keinerlei Abbruch getan, da zumindest der "Fremdwortgebrauch" ab circa der Hälfte aufgehört hat. Die Geschichte war spannend, mitreißend, fesselnd und irgendwie magisch. Die Wendung am Ende ist furchtbar und spannend gleichermaßen und ein richtig gemeiner Cliffhanger. Ich hoffe, hoffe, hoffe das der 2. & 3. Band ebenfalls übersetzt wird und sehr bald zu haben sein wird.


Für mich kommt deshalb nur eine Bewertung in Betracht:






→ Vielen Dank an dieser Stelle beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! ←


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