[Rezension] "Kirschroter Sommer" von Carina Bartsch

August 19, 2015




→ KLAPPENTEXT 


Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?

→ DER ERSTE SATZ 


Es war jedes mal dasselbe: Entweder die Zeit war von vornherein mein Feind, oder einer meiner Mitmenschen machte mir bei dem kläglichen Versuch, wenigstens einmal im Leben pünktlich zu sein, einen Strich durch die Rechnung.


→ INHALT 


In dem Buch geht es hauptsächlich um Emely und Elyas. Beide wohnen in Berlin und studieren und er ist der ältere Bruder ihrer besten Freundin Alex. Emely kann Elyas auf den Tod nicht ausstehen und die meisten Treffen zwischen den beiden verlaufen so, dass er sie ständig angräbt und sie ihn mit einem frechen Spruch abblitzen lässt. 

Warum vor allem Emely den Bruder ihrer Freundin nicht leiden kann, erfährt man ungefähr im letzten Drittel des Buches. Man kann es sich vorher schon denken, aber der Verdacht wird dort dann noch einmal bestätigt.

Kurze Zeit nachdem Alex von München nach Berlin gezogen ist bekommt Emely Mails von einem gewissen Luca, der sich nicht traut sie anzusprechen, aber sie ganz nett findet. Er hat sie wohl ein paar Mal gesehen als er einen Freund an ihrer Universität besucht hat. 

Während Emely und Elyas sich bei jedem Treffen eigentlich nur angiften wird ihr Luca immer sympathischer. Als sie dann aber erfährt, was vor vielen Jahren wirklich passiert ist, beginnt sie langsam ins Grübeln zu geraten. Hatte sie Elyas vielleicht doch falsch eingeschätzt?


→ FAZIT 


Ich weiß einfach nicht was ich von diesem Buch halten soll. *seufz*

Zunächst einmal muss ich sagen, dass sich das Buch unfassbar schnell, gut und flüssig lesen lies. Ich war extrem schnell durch damit. Auch die Geschichte hat mich soweit gefesselt, dass ich mir definitiv den 2. Band kaufen werde.

Anfangs war es bei mir so, dass ich Emely wahnsinnig für ihren Sarkasmus und ihre Schlagfertigkeit gefeiert habe. Da kann sich wirklich manch einer eine Scheibe abschneiden. Elyas hingegen hielt ich für ein gewaltiges Arschloch mit viel zu großem Ego, der nur darauf aus war, Emely ins Bett zu kriegen.

Je weiter aber die Geschichte voranschritt, desto mehr vertauschten sich die Rollen. Emely ging mir immer gewaltiger auf die Nerven, mit ihren ständigen dummen Kommentaren und das selbst nachdem sie herausgefunden hatte, dass Elyas überhaupt nicht derjenige ist, für den sie ihn gehalten hat. Er hingegen wurde mir immer sympathischer, auch wenn er ein kleiner Macho ist. 

Was ich leider schade fand, ist das nicht aufgeklärt wurde, von wem die Mails kommen. Ich habe einen sehr starken Verdacht und ich hoffe, dass der sich dann in Band 2 aufklärt. Außerdem gab es ein paar Wortwahlen, die ich nicht so geeignet fand und mich ein bisschen das Gesicht verziehen lassen haben, weil sie einfach nicht dahinpassten. Darunter unter anderem das schöne f-Wort das Hardin so gerne benutzt.

Es gab in dem Buch wirklich einige Stellen, an denen ich wirklich laut lachen musste und mich meine zwei Fellnasen völlig verständnislos angeschaut haben. *lach*
Was mich aber irgendwann gestört hat, war das Verhalten zwischen Emely und Elyas, das sich einfach über den Großteil des Buches hinwegzog. Man kann es schon fast mit den ständigen Streitereien zwischen Hardin und Tessa vergleichen. Wer die Bücher gelesen hat wird sicher wissen was ich meine.

Trotz der Kritikpunkte hat es mich eigentlich von sich überzeugt, weshalb ich folgende Bewertung gebe:




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