[Rezension] "Together Forever - Total verliebt" von Monica Murphy

September 19, 2015




→ KLAPPENTEXT 


Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb – und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer.


→ DER ERSTE SATZ 



Viel zu berauscht.


→ INHALT 


In "Together Forever - Total verliebt" geht es um Drew und Fable, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er der Hingucker und Supersportler am College und sie die arme Kellnerin, die sich das College nicht leisten kann und für ihren kleinen Bruder sorgen muss.

Aus dem Nichts heraus bittet Drew Fable eines Tages plötzlich eine Woche bei ihm und seinen Eltern zu verbringen und sich als seine Freundin auszugeben, wofür er ihr eine große Summe Geld anbietet. Da sie das Geld dringend gebrauchen kann willigt sie ein, doch sie konnte nicht ahnen, auf was sie sich da einlässt und welche schrecklichen Geheimnisse Drew verbirgt. Nach und nach erfährt sie, was in der Vergangenheit vorgefallen ist und wie sehr er sie braucht.


→ FAZIT 


Der Klappentext des Buches lässt erst einmal etwas völlig anderes erwarten und ich hatte eine gewisse Vorstellung, um was es in dem Buch gehen könnte. Als ich mit dem Lesen begonnen habe wurde ich aber in eine völlig andere Geschichte geworfen und habe ein paar Seiten gebraucht, ehe ich in das Buch "reingekommen" bin. Ich hätte einen etwas sanfteren Einstieg besser gefunden.

Den Schreibstil des Buches fand ich in Ordnung. Es lies sich leicht und flüssig lesen, aber man sollte kein literarisches Meisterwerk mit einer großen Wortgewandtheit erwarten. Die Sätze sind einfach formuliert und hätten an manchen Stellen etwas besser ausgebaut sein können. Was ich gut fand war der Wechsel der Erzählerperspektive in der Ich-Form. So konnte ich abwechselnd einen Blick auf die Gedanken und Gefühle von Drew und Fable werfen. Und so oft saß ich da und dachte: "Redet doch endlich miteinander!". Das war schon manchmal echt eine Geduldsprobe. Was mich außerdem gestört hatte war zum einen die teilweise sehr vulgäre Sprache die für mich nicht zu dem Gefühl gepasst hat, die das Buch vermittelt hat. Außerdem fand ich manche Beschreibungen sehr übertrieben. Es musste wieder das Ultimum von Perfektion erreicht werden und so gab es zum Beispiel statt einem gut trainierten Körper einen Mann mit stahlharten Muskeln und keinem Gramm Fett. Ich persönlich bin kein Fan von solchen Übertreibungen, die es im wahren Leben kaum gibt.

Für die einzelnen Charaktere hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Viele Reaktionen konnte ich nachvollziehen und andere überhaupt nicht. Da hat mir einfach eine Erklärung gefehlt, warum der Charakter gerade so denkt oder handelt. Von den Nebencharakteren hätte ich mir ein paar mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Sie spielen teilweise eine sehr einschneidende Rolle und hätten deshalb etwas besser eingebaut werden können. Was mir aber gut gefallen hat, ist das Drew trotz der reichen Eltern und der Beliebtheit am College sehr bodenständig und bescheiden ist. Er ist kein typischer Macho, der jeden Tag eine andere hat und rumprahlt wie toll er ist.

Zusammenfassend kann ich sagen, das mir das Buch gut gefallen hat. Es hat eine spannende Story, auch wenn es - bis auf das Ende - sehr vorhersehbar war. Ich mochte die Geschichte und das Gefühl, welches sie vermittelt hat. Das Buch finde ich gut geeignet um es mal zwischendurch zu lesen und  man gerade Lust auf eine Liebesgeschichte hat.






→ Vielen Dank an dieser Stelle beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Leseexemplars! ←

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