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"Geteiltes Blut.com" • Alexa Coletta & Alena Coletta

Juli 13, 2016





Klappentext


Die 17-jährige Julie Turner stammt dem Zweig einer traditionellen Vampirjägerfamilie ab, der durch ihre Eltern in Ungnade gefallen ist. Während ihr Cousin zusammen mit anderen Londoner Vampirjägern die Metropole beschützt, kann sie ihren Jagdtrieb lediglich als Hackerin beim Aufspüren gut geschützter Firewalls ausleben. Dabei trifft sie auf die von einem gewissen Mephisto betriebene Bluttauschbörse »Geteiltes Blut dot Com« und wird plötzlich doch noch für die Vampirjägergilde interessant. Sollte sie diesen Mephisto aufspüren, wird die Ächtung aufgehoben, so heißt es. Aber obwohl ihr der attraktive Val Devine, einer der besten jungen Vampirjäger, zur Seite steht, scheint Mephisto ihnen immer einen Schritt voraus zu sein – und bald weiß Julie nicht mehr, ob sie die Fäden noch selbst in der Hand hält oder längst zu einer Figur in Mephistos Spiel geworden ist...



Der erste Satz

"Können wir wieder gehen?" fragte Julie Turner und blickte ihren Cousin missmutig an.



Fazit


Dieses Buch ist der Auftakt einer Reihe, das ich im Rahmen der dazugehörigen Blogtour gelesen habe, welche auf meinem Blog stattgefunden hat. Ich war gespannt, ob es einer dieser 0815 Vampirgeschichten werden würde und bin deshalb mit einer entsprechend niedrigen Erwartung an das Buch herangegangen. Umso erleichterter war ich, als meine Erwartungen übertroffen wurden.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mitten in der Handlung mit einem recht lockeren Schreibstil, der weitestgehend flüssig ist. Gleich zu beginn habe ich sowohl Julie als auch ihren Cousin kennengerlernt, welcher Mitglied in der Vampirjägergilde ist. Durch die Sicht des personellen Erzählers ist es möglich, sowohl Gespräche, als auch Gedankengänge der Hauptprotagonisten nachzuvollziehen und mitzuerleben.

Die einzelnen Charaktere des Buches wurden aus meiner Sicht gut beschrieben. Jeder hatte seinen ganz speziellen Charakter, sodass ich während des Lesens eine "Beziehung" zu ihnen aufbauen konnte und mir ein Bild von ihnen gemacht habe. Die Autorinnen haben hierbei das goldene Mittelmaß gefunden und während der Handlung immer ein bisschen mehr vom Aussehen preisgegeben. Genauso gut wurden die Handlungsorte beschrieben.

Bei der Handlung des Buches war ich mir lange Zeit unsicher, welche Richtung das Buch einschlagen würde. Mir hat ein wenig die Orientierung bzw. der rote Faden gefehlt. Stellenweise fand ich Handlungen auch sehr langatmig, weswegen ich oft das Bedürfnis hatte ein paar Seiten zu überspringen. Für meinen persönlichen Geschmack hätten diese Passagen entweder gekürzt oder weggelassen werden können. Durch diese Längen, fand ich das Buch nicht wirklich aufregend. Mich hat auch nie wirklich die Spannung gepackt, bei der ich das Buch nicht aus der Hand legen kann und unbedingt wissen möchte, wie es ausgeht. Dennoch finde ich die Geschichte ganz nett für zwischendurch, da sie nicht eine der typischen Vampirgeschichten ist und auch die Charaktere weder übertrieben gutaussehend bzw. graue Mäuschen sind. Den Autorinnen ist hier etwas gelungen, wobei viele Autoren versagen.

Das Ende des Geschichte fand ich ebenfalls völlig in Ordnung. Vieles Dinge konnte ich vorhersehen bzw. waren für mich offensichtlich, sodass ich nicht sonderlich überrascht war. Aus meiner Sicht deshalb eine gute, solide Geschichte.


3 von 5 Diamanten




→ Vielen Dank an dieser Stelle beim Carlsen Impress Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! ←

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