【REZENSION】"Wyvern - Das Streben des Jägers" von Veronika Serwotka

April 18, 2016

Wyvern - Das Streben des Jägers | Veronika Serwotka | Talawah Verlag
eBook | 388 Seiten | 4,99 € (D)




Jergan van Cohen starb durch sein Zögern, einen Blutreiter zu töten, unehrenhaft im Kampf gegen einen Wyvern. Seither gilt der getötete Jäger als geächtet.
Die entehrten Söhne Tarik und sein zehnjähriger Bruder Quirin müssen in einer kleinen Hütte unter den Armen in Canthar leben. Tarik kämpft durch harte Arbeit und noch härteres Training jeden Tag aufs Neue um seine Ehre und um die Zulassung zur Prüfung als Jäger. Obwohl er zu den Besten der Akademie gehört, will ihm die Kommission diese erneut verweigern.
Khaled, sein Mentor, setzt sich für ihn ein, doch da überschreitet Quirin eines der strengsten Gesetze der Stadt. Er versteckt das Ei eines Wyvern in einer Grotte. Die geflügelte Echse schlüpft.



Khaled spähte durch das flache Kronendach zu den weich gezeichneten Wolken eines hellen Himmels hinauf und zog die Brauen zusammen.





"Was mache ich nur mit dir?" war der erste Gedanke, nachdem ich die Geschichte von Veronika Serwotka beendet und mein Kindle liebevoll in den Arm genommen habe.
Ich habe nun seit einer ganzen Weile das Buch beendet und habe mich wirklich wahnsinnig schwer damit getan, eine angemessene Bewertung zu finden.

Zu Beginn der Geschichte hatte ich zunächst etwas Schwierigkeiten richtig warm mit den Protagonisten zu werden. Der Schreibstil war nicht ganz meins, was durch die vielen fremdartigen Wörter, Namen und Bezeichnungen nicht wirklich einfach wurde.

Nach und nach habe ich in die Geschichte gefunden und sie förmlich verschlungen, musste mich dabei aber dennoch genau auf das Geschehen konzentrieren um nichts zu verpassen. Oft musste ich auch eine Pause machen, weil mir einfach die nötige Konzentration gefehlt hat. Dennoch kann ich voller Überzeugung sagen, dass die Geschichte wirklich fantastisch ist. Die Charaktere waren authentisch und liebevoll gestaltet. Und ganz großartig war die Beschreibung der Umgebung. Ich konnte mir die Stadt, in der Tarik und sein Bruder leben, wirklich gut vorstellen.

Was mich bis zum Schluss etwas irritiert hat ist der fehlende "rote Faden". Ich wusste die ganze Zeit nicht recht, wessen Geschichte das nun ist und bin bis zum Schluss der Meinung, dass es sich um zwei Haupthandlungen handelt.

So kann ich für mich nur sagen, dass ich, trotz der Kritikpunkte Schreibstil und Haupthandlung, eine schönes Leseerlebnis hatte, dass ich allen Drachenliebhabern nur ans Herz legen kann. Ich bin davon überzeugt, dass der 2. Band dieser Reihe noch besser wird und bin schon unfassbar gespannt darauf.



3,5 von 5 Diamanten




→ Vielen Dank an dieser Stelle beim Talawah Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! ←

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